Bertone 850 Spider Day in Turin

Bertone 850 Spider Day in Turin

1994 – 2014 – 20.Jahrestag der Veranstaltung „Bertone 850 Spider Day in Turin“ Ein Rückblick
Die Zeit vergeht wie im Fluge, aber es bleiben Erinnerungen an spezielle Momente. Einer dieser Momente war die so erfolgreiche Veranstaltung „Bertone 850 Spider Day in Turin“.

Es hatte damals fast zwei Jahre Arbeit gekostet das Treffen zu organisieren. Heute nicht mehr vor- stellbar, aber damals steckte das Internet so sehr in den Kinderschuhen, daß es eigentlich nicht zu verwenden war. So ging alles langsamer, aber deswegen nicht erfolgloser – im Gegenteil.
Der 7. Juli 1994 war dann der Höhepunkt der damaligen Aktivitäten des ISBeT (INTERNATIONAL FIAT 850 SPIDER BERTONE TEAM – EUROPE) werden, dessen Präsident ich damals war.
Schon zwei Tage vorher trafen Egolf von zu Mühlen mit Gemahlin und Udo Siekmann mit Freund bei mir in Südtirol ein. Wir bezogen bei Freunden von mir Quartier und brachen am nächsten Tag, nach einem reichen Frühstück, in Richtung Turin auf. Gemeinsam erreichten wir nach einer gemüt- lichen Fahrt unser Ziel. Ein paar Spider-Fahrer aus der Schweiz waren schon da. Die anderen trafen wenig später ein.

Am nächsten Morgen war es dann soweit: als gemeinsamer Konvoi fuhren wir auf uns unbekannten Straßen zu Bertone. Als alle eingetroffen waren, konnten 44 Spider aus sechs verschiedenen Ländern (Niederland, Südtirol, Österreich, Schweiz, Deutschland und Italien) gezählt werden. Ein Rekord und ein Bombenerfolg für das ISBeT! So viele FIAT 850 Spider auf einem Platz hatte es noch nie zuvor gegeben.
Die Werksbesichtigung erwies sich als sehr interessant. Wir konnten sehen, wie aus den angelie- ferten Teilen ein Auto zusammengebaut wird. Wir erfuhren auch, daß die Teile des Spiders bei Bertone selber angefertigt wurden. Wie damals werden auch die heutigen Automobile per Handar- beit gebaut. Bei einer Stückzahl von 15000 Einheiten pro Jahr würde sich eine Automation nicht auszahlen. Auch die Lackierung wird noch per Hand vorgenommen. Für allgemeine Überraschung sorgte die Tatsache, daß der offiziell aus dem Programm gestrichene und nun privat hergestellte Lancia Delta Integrale bei Bertone lackiert wurde. Nach der Fertigstellung der Wagen, müssen diese sehr strenge Tests und Überprüfungen standhalten. Nur wenn diese erfolgreich bestanden werden, darf ein neuer Wagen das Werk verlassen.

Nach der Werksbesichtigung waren wir im nahegelegenen Stile Bertone zu einem Cocktail eingeladen und wurden von Cav. Nuccio Bertone höchstpersönlich begrüßt. Bei dieser Gelegenheit konnte ich ihm die schon lange geplante Ernennung zum Ehrenpräsidenten des ISBeT überreichen. Anschließend stand ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Nach diesem schloß ich mich unseren Freunden vom holländischen Klub, wo ich ja auch Mitglied bin, an. Gemeinsam fuhren wir recht gemütlich durch die Gegend. Per Zufall sah uns ein junger ital. Spiderfahrer, der so nett war und uns bis nach Turin begleitete und dann sich im ISBeT auch als Mitglied eintrug. An dieser Stelle sei unserem Freund Umberto recht herzlich gedankt. Seine Hilfe war sehr wertvoll.

Am späten Abend fuhr ich dann noch bis nach Condino weiter, wo ich dann um Mitternacht noch auf andere ISBeT-Mitglieder zusammentraf, welche schon vorausgefahren waren. Ausgeruht und mit frischen Schwung fuhren wir dann am nächsten Tag per Landstraße gemütlich Richtung Südtirol. Unterwegs besuchten wir dann noch einen sehr großen und sehr gut geschützten Schrottplatz. Nach einer gemeinsamen Pizza am Gardasee, wo wir einen regelrechten Wolkenbruch erwischten, trennten sich unsere Wege. Die anderen beiden blieben am See und ich fuhr bis nach Hause weiter. Spät in der Nacht erreichte ich todmüde die Heimat.

Ausgeruht und mit frischen Schwung fuhren wir dann am nächsten Tag per Landstraße gemütlich Richtung Südtirol. Unterwegs besuchten wir dann noch einen sehr großen und sehr gut geschützten Schrottplatz. Nach einer gemeinsamen Pizza am Gardasee, wo wir einen regelrechten Wolkenbruch erwischten, trennten sich unsere Wege. Die anderen beiden blieben am See und ich fuhr bis nach Hause weiter. Spät in der Nacht erreichte ich todmüde die Heimat.

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